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FarCry Primal Szene
Abenteurer! Dieser Inhalt könnte ihnen die Reise verderben! Also Vorsicht!
Dieser Artikel enthält Spoiler im Bezug auf die FarCry Serie. Lesen auf eigene Gefahr!


Oros 1
Oros
ist ein fiktives Gebiet in Mitteleuropa während der Zeit des Jungpaläolithikum. Es ist der Schauplatz von FarCry Primal und die Heimat des Wenja Kriegers Takkar.

Geographie Bearbeiten

Oros ist ein weitläufiges Tal, umgeben von hohen Gebirgen. Es ist erst seit Ende der letzten Eiszeit wieder zugänglich und weist aufgrund seiner Abgelegenheit ein in sich geschlossenes Ökosystem.

Dabei bietet Oros eine Fülle von klimatischen Bedingungen, von grünen Wäldern im Westen und Süden, hin zu trockenen Steppen im Osten und der eisigen Tundra im Norden. Eines der besonderen Merkmale Oros' ist, dass es sehr hügelig ist. Oft trifft man auf tiefe Klippen und steile Bergwände.

Ein großer Fluss durchzieht Oros zentral von Norden nach Süden. Dieser hat mehrere kleinere Nebenarme und bildet im Zentrum Oros' einen größeren See.

Eine weitere Besonderheit sind drei kleinere Täler, die abgeschirmt durch Bergmassive nur durch jeweils einen Pass betretbar sind. Diese befinden sich im Süd-Westen, Süd-Osten und im Nord-Osten.

Tierwelt Bearbeiten

Die Tierwelt von Oros umfasst eine Vielzahl verschiedener Arten. Von häufig vorkommenden Spezies wie Hirschen, Wölfen und Bären bis hin zu exotischen Exemplaren wie Mammuts, Wollnashörnern und Säbelzahntigern, ist beinahe alles Vertreten.

Obwohl einige Arten nur wenige Jahrhunderte später komplett von der Erde verschwanden, war die Population überaus groß. Selbst Tiere, die im Rest der Welt bereits seit Jahrtausenden ausgestorben waren, wie zum Beispiel der Säbelzahntiger, lebten noch zu haufe in Oros.

In der abgeschiedenen Welt von Oros waren auch seltene Tiere anzutreffen, die aus der Masse ihrer Verwandten herausstachen. So zum Beispiel weiße Wölfe, schwarze Jaguare, oder Zweihörner.

Weitere Tiere waren unter anderem:

Menschen in Oros Bearbeiten

Neben der großen Tierwelt lebten auch viele Menschen in Oros. Diese zählten zu den Cro-Magnon Menschen, die wahrscheinlich den Neandertalder verdrängten. Die Menschen in Oros waren jedoch tief gespalten. Insgesamt waren sie in drei Stämme geteilt:

Wenja Bearbeiten

Die Wenja waren ein Stamm von Jägern und Sammlern, die ursprünglich nicht aus Oros stammten. Sie wurden nach Oros vertrieben oder fliehten aus eigenem Antrieb in ihre neue Heimstatt. Die genauen Umstände ihrer Völkerwanderung sind zwar nicht klar, jedoch begannen sie eines Tages sich erneut zu sammeln und ein neues Dorf zu errichten. Hauptverantwortlicher dafür war Takkar, ein Jäger den es eher unfreiwillig nach Oros getrieben hat. Mithilfe von Sayla, einer Sammlerin, und weiteren Persönlichkeiten konnte Takkar im Westen von Oros ein Dorf errichten. Innerhalb kurzer Zeit siedelten dort immer mehr Wenja. Jedoch gerieten sie schnell in territoriale Streitigkeiten mit den Udam und den Izila.

Udam Bearbeiten

Die Udam waren ein kriegerischer Stamm von Menschen. Sie siedelten in zentral Oros und im Norden. Ihre Kultur war geprägt von Krieg und Gewalt. Ein großteil von ihnen litt an der Schädelfeuer-Seuche, weshalb sie teilweise entstellt waren. Entgegen der Jagdkultur der Wenja, machten die Udam keinen Unterschied zwischen Tier und Mensch. Oft aßen sie das Fleisch getöteter Wenja. Ihr Stammesführer war Ull. Sie befanden sich nicht nur im Krieg mit den Wenja, sondern auch mit den Izila. Zu ihren Stärken gehörte nicht nur brutale Gewalt, die sie Hauptsächlich im Nahkampf entfesselten, sondern auch der Umgang mit Gift. Man konnte sie leicht an ihren roten Kriegsbemalungen erkennen.

Izila Bearbeiten

Die Izila waren eine fortschrittliche Kultur, die es schaffte sich das Feuer untertan zu machen. Sie legten viel Wert auf Körperschmuck, der auch praktischen Nutzen hatte. Oft trugen sie Masken, die nicht nur der Abschreckung diente, sondern auf vor Schaden schützte. Die Izila waren talentierte Fernkämpfer, mit weit entwickelten Bögen. Trotz ihrer hohen technologischen und kulturellen Entwicklung waren auch die Izila brutale Kämpfer, die bevorzugt ihr gebändigtes Feuer einsetzten um ihre Feinde zu töten. Sie wurden von der Priesterun Batari angeführt. Ihre Stammesfarbe war ein kräftiges Blau, das sie häufig auf dem ganzen Körper trugen.

Flora, Fauna und Ressourcen Bearbeiten

In Oros gab es eine artenreiche Flora und Fauna. Der großteil von Oros war mit Wäldern bedeckt, in denen viele Pflanzen heimisch waren. So gab es grüne, lila, blaue, purpur, gelbe und rote Pflanzenblätter und diverse Wurzeln, die begehrt unter Sammlern waren. Diese Pflanzen wurden hauptsächlich für medizinische Zwecke verwendet und konnten dabei helfen schwere wunden zu heilen. Einige Pflanzen wurden auch zur Leistungssteigerung genutzt.

Aber nicht nur die Blätter von Pflanzen wurden von den Menschen in Oros genutzt. Auch verschiedene Hölzer wie Alderholz, Nordzeder, Südahorn oder Schilf wurden verwendet um Waffen und Werkzeug herzustellen oder um ganze Hütten und Dörfer zu errichten. Manchmal konnten seltene Hölzer gefunden werden, die einen höheren Wert hatten und zur Herstellung stärker Waffen dienten.

Die Menschen in Oros waren geschickt im Abbau verschiedener Ressourcen. So auch von verschiedenen Gesteinsarten die man überall in Oros finden konnte. Dazu gehörte der herkömmliche Schiefer oder Nordschwarzstein sowie der Südstein. Nur im Süden und Norden konnte man auch Südsteinstaub bzw. Nordton finden, die ebenfalls zum Herstellen von Waffen wie Speeren und Bögen benötigt wurden. Selten konnte man auch rare Ausführungen dieser Ressourcen finden.

Am seltensten und wertvollsten war aber wohl das Blut von Oros. Dieses seltene Gestein konnte gelegentlich beim Abbau von Nordschwarzstein gefunden werden. Da diese in hoher Menge in einem Krater vorkamen, ist es durchaus möglich, dass es sich hierbei um Meteorietengestein handelt. Das Blut von Oros war bei den Wenja sehr begehrt.

Desweiteren nutzten die Menschen von Oros auch Bienenschwärme.

Trivia Bearbeiten

  • Die genaue Lage von Oros ist nicht bekannt. Im Intro wird lediglich erwähnt, dass es in Mitteleuropa liegt. Aufgrund der indo-germanischen Sprache der Wenja und der hohen Gebirge wäre eine Lage im heutigen Frankreich oder Nord-Italien möglich. Jedoch ist Oros wohl einfach nur ein fiktiver Ort der keiner realen Vorlage entspricht.
  • Kurz nach Veröffentlichung von Far Cry Primal äußerten sich einige Spieler negativ über die Ähnlichkeit von Oros und Kyrat, der Spielwelt aus dem Vorgänger Far Cry 4. Eine nicht näher genannte Ubisoft nahe Quelle bestätigte später, dass die grundlegende Topographie von Orors von Kyrat übernommen wurde.

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